FreeLens | Ein Tag Deutschland

Massregelvollzug Duisburg Foto NTZ Forensik
Fotoprojekt – Ein Tag Deutschland, Massregelvollzug in Duisburg
Niederrhein Therapiezentrum – NTZ, Christian M. an dem Zaun der Klinik, die Grenze zwischen dem ueberwachten Gelaende und der Freiheit
foto: U. Schmid / www.image-box.com

Ein Tag Deutschland. Der Fotojournalistenverband FREELENS setzt einem Tag im Mai ein visuelles Denkmal

Der 7. Mai war ein ganz gewöhnlicher Freitag. Und doch wird er für lange Zeit in Erinnerung bleiben.

Denn an diesem Tag reisten hunderte Fotografen durch ganz Deutschland, um festzuhalten, was vor ihrer Kamera geschah: in Schulen und Wohnzimmern, auf Fußballplätzen und Flughäfen, in Parlamenten und Diskotheken.

Sie fuhren über die Dörfer und durch die Großstädte und hielten nach den Momenten Ausschau, die dieses Land repräsentieren. Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen entstand so eine einzigartige visuelle Bestandsaufnahme: „Ein Tag Deutschland”.

FREELENS will damit ein Zeichen setzen: Durch den historischen Strukturwandel der Medienbranche werden überwiegend nur solche Themen publiziert, die auf ein kurzfristiges Interesse des Zuschauers stoßen. Themen, die nicht reißerisch oder voyeuristisch sind, kommen in den Medien immer seltener vor.

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Fotografen haben von je her Gesellschaften erforscht und dokumentiert – in ihrer ganzen Breite und Tiefe und unabhängig von Redaktionsaufträgen. Dies wollen sie auch mit dem Projekt „Ein Tag Deutschland“ machen – ohne auf die Verwertbarkeit in den Medien zu achten. Sie wollen erzählen, wie es wirklich „aussieht“ in Deutschland. Dabei haben sie nicht nur Großereignisse beobachtet und fotografiert, sondern sich auf Menschen in alltäglichen Situationen konzentriert. Der Mensch steht in dieser Chronik im Mittelpunkt.

Bildjournalist U. Schmid beteiligte sich an dem Projekt mit den Themen „Massregelvollzug in Duisburg“ und „Wallfahrt in Kevelaer“, die in der Buchausgabe veröffentlicht sind.