Schloss Dyck Illumina Lichtkunst

illumina 2014: nächtlicher Baumzauber

Schloss Dyck Illumina Lichtkunst
Schloss Dyck – illumina 2014 – Stimmungsvolle Lichtinszenierung
foto: U. Schmid | www.image-box.com

Baumzauber lautet der Titel der diesjährigen illumina Schloss Dyck, die vom 5. September bis zum 14. September 2014 stattfindet und für alle Fotografen wieder einige optische Leckerbissen präsentiert. Wolfram Lenssen von Forum InterArt setzt 2014 bei der illumina auf den Zauber der Bäume. So darf ein „Wettstreit der Bäume“ ebenso wenig fehlen wie eine „Stamm-Kneipe“ oder eine Liebesgeschichte zweier Bäume. Geöffnet ist der Park von 20-24 Uhr. Ab 18 Uhr beginnt der Einlass. Spielbeginn ist bei Einbruch der Dunkelheit.

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Schon vom Parkplatz aus erkennt man die beleuchteten Baumachsen unlängst der Torburg, die sich in unterschiedlichen Farbstimmungen voneinander abheben.

Die Besucher
betreten das Reich der Bäume durch den beleuchteten Torbogen am Ende der Gartenpraxis. Beim Wandeln entlang der im Kerzenschein liegenden Sophorenallee, wird eingetaucht in die wundersame Zauberwelt der illumina. Die Barockbrücke wird so in Szene gesetzt, dass man sich vorstellen kann, wie der Park Jahrhunderte zuvor zu Feierlichkeiten auf dem Schloss ausgesehen haben muss: Das sind Momente wie in Zeiten des Barocks.

Verzauberte Bäume
erwarten die Besucher auf ihrem Rundgang durch den Park. So streiten sich die beiden Atlaszedern, die Buche und der Tulpenbaum lautstark darüber wer von ihnen der schönste Baum im ganzen Park sei: Das ist ein Spektakel. Bunt geht es auch an der „Stamm-Kneipe“ zu. Hier wird totes Holz zu neuem Leben erweckt. Krabbelnde Nachtschwärmer tanzen unternehmungslustig zu wummernden Bässen. Aus einem ausgehölten Stamm erstrahlen Blitze und gehen eine Liaison mit verruchtem Qualm ein.

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Die Platane, die Blutbuche, die Korea Pappel und ein Buchensolitäre erstrahlen als weiße Ikonen des Parks: große Baumriesen in großartiger Kulisse. Ihre Schatten begleiten den Besucher auf seinem Rundgang. Entlang des Weges ergeben sich immer wieder Sitzgelegenheiten, um den Baumzauber zu genießen.

Ein ganz besonders bezauberndes Kleid trägt die Trauerweide. Sie verwandelt sich in einen Wasserfall, dessen Auge begehbar ist. Goboprojektionen innen und außen erzeugen den einmaligen Effekt und werden begleitet von einer entsprechenden Geräuschcollage. Nach all dem Trubel bildet die „Hybrid Lounge“ eine „Hör-Insel“ der Entspannung unter dichten Baumkronen.

Verzaubernd ist auch der Zauberwald. Dort angekommen, kann in eine magische Welt eingetaucht werden: Mystisch ist der Geist des Waldes, der durch leise Geräusche aufhorchen lässt und ein undurchschaubares Spiel mit den Zauberwandlern treibt.

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Ein Highlight ist wie immer die Illumination auf der Schlossfassade. 2014 treten Schlossarchitektur und Parkarchitektur dabei in direkten Dialog. Mit speziellen 3D Grafiken werden Bilder, die Gemälden gleichen, auf die Fassade projiziert und es entsteht eine märchenhafte, visuell berührende Atmosphäre. Die Sumpfzypresse wird in die Inszenierung eingebunden, sodass ein wahrer Dialog entsteht.

Zudem bietet die illumina Raum zu Träumereien: Texte über den Zauber des Schlafwandelns im Mondlicht, Wünsche, Träume und Verwandlungen ertönen.

Zum krönenden Abschluss hat sich eine kleine Sinfonie im großen Park angekündigt. Das Orangerie-Parterre fungiert als Bühne für die Sinfonie der großen und kleinen klingenden Bäume.